Stressregulation - Das epigenetische L.E.B.E.N.-Programm

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Stressregulation

L.E.B.E.N.

 
STRESSMANAGEMENT




 

Stress

Stress ist eine natürliche, überlebenssichernde Reaktion des Körpers auf Gefahren oder Herausforderungen. Der Organismus interpretiert die inneren und äußeren Stressoren und ihre Auswirkungen und bewertet sie entweder positiv (Eustress) oder negativ (Distress).


Die natürliche Stressreaktion

Es wird eine Gefahr oder Herausforderung wahrgenommen. Der Organismus bereitet sich auf Flucht oder Kampf vor:

  • Fokussierung auf die Herausforderung bzw. Gefahr
  • Ausschüttung von Stresshormonen (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol u.a.)
  • Erhöhung der Muskelspannung, Verbesserung der motorischen Reflexe
  • Beschleunigung des Herzschlages, Ansteigen des Blutdrucks
  • Erweiterung der Bronchien, Erhöhung der Atemfrequenz, Sinken des Kalziumspiegels im Blut
  • Schweißabsonderung
  • Hemmung der Verdauung
  • Freisetzung von Fettsäuren, Abbau von Glykogen zu Zucker, Anstieg des Blutzucker- und Blutfettspiegels, Optimierung der Energiebereitstellung, Hemmung der Energiespeicherung
  • Hemmung der Libido
  • Erhöhung der Blutgerinnungsfähigkeit
  • Kurzfristige Erhöhung der Schmerztoleranz
  • Kurzfristige Erhöhung der Immunkompetenz


Chronischer Distress

Eine dauerhafte "Alarmbereitschaft" des Körpers macht krank:

  • Beeinträchtigung von kognitiven Fähigkeiten
  • Erhöhtes Risiko für Adipositas, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, Glaukom, Makuladegeneration …
  • Verspannungen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Fehlatmung, Reizbarkeit
  • Verdauungsstörungen, Magenprobleme, Übersäuerung des Körpers, Stoffwechselstörungen
  • Energiemangel, mentale Erschöpfung, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Antriebsschwäche, mangelndes Selbstwertgefühl, Essstörungen, depressive Episoden
  • Libidoverlust, Zyklusstörungen, Impotenz
  • Chronische Schmerzen
  • Mangelhafte Immunkompetenz


Die Entspannungsreaktion

Stress löst den beschriebenen Flucht-Kampf-Mechanismus aus. Dieser bleibt aktiviert, bis der Körper ein "Entwarnungssignal" erhält. Ziel der einschlägigen Entspannungsverfahren ist die sogenannte Entspannungsreaktion. Durch den Entspannungsimpuls werden Glückshormone ausgeschüttet und Stresshormone abgebaut, der Parasympathikus aktiviert und der Sympathikus gehemmt, die Muskelspannung und Reflextätigkeit verringert, die Herzfrequenz verlangsamt und der Blutdruck gesenkt, die Atemfrequenz gesenkt und der Kalziumspiegel im Blut erhöht, die Verdauung aktiviert, das Immunsystem gestärkt u.v.m.

Alle Entspannungsverfahren zielen durch häufiges Wiederholen der Entspannungsreaktion auf eine Bahnung und Stabilisierung des Prozesses im zentralen Nervensystem ab.


Effektiv-nachhaltige Entspannungsverfahren

  • QiGong
  • Yoga
  • Autogenes Training nach Schultz
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
  • u.v.m.




 
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